Der Atem ist uns gegeben, um Qualitäten unterscheiden zu können.
Jakob Böhme

Im Atemrhythmus spiegelt sich der Lebensrhythmus, sowie kosmische Rhythmen als der tragende Zeitenstrom.

Dieser wird grundsätzlich individuell erlebt.
Der Atem verändert sich vielfach im Laufe eines Tages, einer Woche und durch den Jahreskreislauf. Er ist im Schlaf anders, als im Wachzustand.

Rhythmus - liegt allem Lebendigen zugrunde.
Hinter allen Rhythmen stehen regelmäßig wiederkehrende Abläufe, die mit weisheitsvollen kosmischen Vorgängen verbunden sind.

Atem, Sammlung und Empfindung - sind die drei Zugänge zur persönlichen Atemerfahrung, die eine Verbindung zum individuellen Ur-Rhythmus schafft.

Der Atem - zeigt sich als eine innere Bewegung und Kraft. Er drückt sich in der Atembewegung aus.
Der Rhythmus steht mit der Harmonie der Planetensphären in Verbindung und bleibt geheimnisvoll.

Sammlung - ist die innere Bereitschaft, in aller Offenheit das anzunehmen, was in der eigenen Tiefe da ist. Es setzt die bewusste Einstellung voraus.

Empfindung - entsteht, wo ich in mir gesammelt und anwesend bin. Bewusstsein entwickelt sich aus Wahrnehmung und Erkenntnis.

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